Die Stiftungssiedlung "Alte Heimat" liegt in München Laim und besteht aktuell zahlreichen Wohnblöcken mit über 350, teils barrierefreien Wohnungen. Das angrenzende Thomas-Wimmer-Haus, Teil der Stiftungssiedlung, weicht einem moderneren Neubau.

Die Anlage der Stiftungssiedlung ist mit viel Grün durchzogen und grenzt an einen kleinen Park, Einkaufsmöglichkeiten sind reichlich vorhanden. Es besteht eine sehr gute Anbindung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Im Zentrum der Siedlung liegt das Alten- und Servicezentrum Laim.


Verwaltung

Im Auftrag des Kommunalreferats der Stadt München obliegt die Verwaltung der Stiftungssiedlung "Alte Heimat" dem Münchner Wohnen.

Wohnungsvergabe

Die Vergabe der Wohnungen wird zentral geregelt durch das Wohnungsamt der Stadt München in Kooperation mit dem Münchner Wohnen.

Träger

Träger der Psychosozialen Betreuung im Thomas-Wimmer-Haus und der "Alten Heimat" ist der AWO Kreisverband München-Stadt e.V. Gefördert wird die Psychosoziale Betreuung aus Mitteln der Landeshauptstadt München, Sozialreferat.


Die Geschichte der Stiftungssiedlung "Alte Heimat"

Die Stiftungssiedlung "Alte Heimat" wurde in den Jahren 1961, 1962 und 1966 mit dem Ziel gebaut, Menschen, die während des 2. Weltkrieges evakuiert wurden, die Rückkehr nach München zu ermöglichen.

Im Jahre 1958 wurde ein Verein gegründet mit dem Namen "800-Jahr-Spende der Münchner Bürgerschaft zur Rückführung bedürftiger Münchner in ihre Vaterstadt". Am 21. Dezember 1959 erfolgte die Grundsteinlegung an der Zschokkestraße.

Diese Initiative ermöglichte damals 1000 Rückkehrer*innen kostengünstigen Wohnraum und eine Heimat.

Der damalige Oberbürgermeister Thomas Wimmer war an dem Bauvorhaben federführend beteiligt. Als er 1964 verstarb, wurde der dritte Bauabschnitt, das Haus an der Burgkmairstraße 9, ihm zu Ehren Thomas-Wimmer-Haus benannt.